Diagnose Krebs – was nun?

von Bettina | Nov. 22, 2023 | Bewusstsein, Bewusstwerdung, Diagnose Krebs, Eigenverantwortung, Krebs, Selbstheilung

Krebs kann ein Weckruf des Lebens sein!

BETTINA Flossmann

Erste Schritte nach der Diagnose Krebs

In diesem Beitrag findest du generelle Tipps, die auf meinen ganz persönlichen Erfahrungen beruhen. Ich bin nach einer Brustkrebsdiagnose im Jahr 2015 meinen ureigenen Heilungsweg gegangen und habe über diesen Weg sehr viel lernen dürfen. Spür für dich bitte hin, womit du im Moment in Resonanz gehst.
Alles ist Hilfe zur Selbsthilfe!

Eine Krebsdiagnose ist für jede*n Betroffene*n und auch die Angehörigen ein großer Schock. Das Leben kommt gefühlt zu einem Stillstand und innere Bilder von Siechtum und einem möglichen Tod scheinen unausweichlich. Die Medien und tatsächlich auch zahlreiche Hollywoodfilme lassen uns gerne glauben, dass Krebs fast immer tödlich endet. So ist es nicht überraschend, dass man im Augenblick einer Krebsdiagnose in Angst und Panik gerät.
Leider sind viele Ärzt*innen bei der Diagnoseverkündung nicht mitfühlend und mit ihren Worten auch nicht zimperlich. Sie stehen unter Druck, haben ihre eigenen Ängste und geben diese oftmals unbewusst an die Patient*innen weiter. Dem vorgeschriebenen Standardprozedere soll gemäß den Richtlinien unbedingt und ganz schnell gefolgt werden. Dass es Alternativen zu Operation, Bestrahlung, Chemo- und Hormontherapien gibt, wird selten erwähnt.

Laut neuester Prognosen soll bald jede*r Zweite im Laufe des eigenen Lebens von einer Krebsdiagnose betroffen sein. Was macht diese Aussage mit dir? Und sind derlei angstschürende Prognosen überhaupt sinnvoll? Sind sie möglicherweise für noch mehr Krebsdiagnosen mit verantwortlich? Wissend, dass Angst und der daraus resultierende Stress zur Entstehung einer Krebsdiagnose beiträgt!

Wichtiger Tipp für die *Diagnoseverkündung*

Lass dich beim Arztgespräch, was ja meist nach vorangegangenen Untersuchungen stattfindet, unbedingt von einem liebsten Menschen begleiten. Empfehlenswert ist auch die Aufnahme des Arztgesprächs mit dem eigenen Handy. Du kannst es dir anschließend Zuhause und in aller Ruhe nochmals anhören. Als Betroffene*r einer Krebsdiagnose hört man die Dinge nämlich auf eine ganz bestimmte Art und Weise und ist unter Umständen in einer Art Schocktrance. Man bekommt nicht mit, was der Arzt / die Ärztin tatsächlich sagt, da man zu sehr mit den eigenen Gedanken und Emotionen beschäftigt ist.  Erfahrungsgemäß ist man verständlicherweise gar nicht ganz präsent. Eine Aufnahme des Gesprächs ist also wertvoll und wirklich sehr zu empfehlen!

Nimm dir Zeit!

Eine Krebsdiagnose geht oftmals mit einem Schock einher, Gefühle werden abgeschnitten, Angst, Panik und abertausende Gedanken können durch den Kopf schießen. Erst mal tief durchzuatmen ist wichtig! Aus den Horrorgedanken wieder herauszukommen – ins Hier & Jetzt und damit in den gegenwärtigen Augenblick. Nein, ein Tumor ist nicht von heute auf morgen entstanden und in den allerwenigsten Fällen besteht sofortiger Handlungsbedarf. Gesagt wird einem das in der Regel nicht und es wird allzu schnell mit Zeitdruck und darin enthaltenen Warnungen gearbeitet. „Wenn Sie nicht ganz schnell …, dann …“ Wisse also, dass du Zeit hast! (Ausgenommen sind natürlich Akutsituationen mit lebensbedrohlichen Symptomen)

Umgang mit den Ärzt*innen

Lass dich bitte nicht bedrängen und hab den Mut zu sagen, dass du nach der Diagnosestellung noch etwas Zeit brauchst.
Selbstbewusste und mündige, interessierte und engagierte Patient*innen sind zweifelsohne nicht immer gerne gesehen, da sie natürlich unbequemer sind.
Sie stellen Fragen und wünschen sich Antworten. Gut so! Du hast das Recht, klare Antworten zu bekommen und wenn dies nicht möglich scheint, dann muss auch das gesagt werden. Eine gute Übung, bei dir zu sein, für dich und deine Bedürfnisse einzustehen und dich nicht abfertigen zu lassen. Klarheit im Inneren bringt Klarheit im Äußeren. Gerade auch im Kontakt mit den Ärzt*innen.
Sie sind keine Halbgötter in Weiß, sondern auch nur Menschen!
Menschen mit eigenen Ängsten und angelernten Sichtweisen auf eine Krebsdiagnose, die meist unhinterfragt bleiben. Sie haben studiert, was im Lehrplan steht und sie meinen es gewiss nicht böse.

Der menschliche Körper wird in der gängigen Schulmedizin tendenziell noch immer als etwas behandelt, das es zu reparieren gilt.
Der Mensch als Ganzheit ist oft nicht gefragt und wird auch nach wie vor nicht berücksichtigt. Dass psychische Ursachen bei einer Krebsdiagnose dahinterliegen können und dass Ernährung für Heilungsprozesse hilfreich ist, bleibt unerwähnt.
Die heutige Schulmedizin ist nach wie vor nach Disziplinen orientiert und möchte von Zusammenhängen zwischen Körper, Geist und Seele nicht so viel wissen. Zeit und Interesse für ein persönliches Gespräch mit dem Patienten besteht selten.
Das ist zwar schade, aber auch okay … denn du bist es ja, die / der für seine eigene Heilung im Wesentlichen verantwortlich ist! Gib also deine Verantwortung bitte nicht ab! Bleib im Umgang mit den Ärzt*innen respektvoll und klar und du wirst respektvoll behandelt werden. Das ist Resonanz!

Annehmen der Situation – Akzeptanz als Zauberwort!

Angesichts von Umständen, die uns als nicht wünschenswert erscheinen, neigen wir Menschen dazu, in den Widerstand zu gehen.
Wir fühlen uns schnell als Opfer und wollen das, was gerade ist, weghaben. Und zwar schnell! Wir kämpfen und strampeln in innerer Verzweiflung. Angesichts einer Krebsdiagnose ist das allzu verständlich. Niemand möchte gerne Krebs haben!
Doch im Augenblick einer Diagnose ist er eben schon da und es bringt rein gar nichts, dagegen anzukämpfen. Ja, wir sind so konditioniert zu glauben, dass man gegen das, was man nicht haben möchte, kämpfen muss. Doch hast du das schon einmal hinterfragt? Hat sich die Anzahl der Krebserkrankungen im Kampf gegen den Krebs in den letzten Jahren reduziert? Nein! Das Gegenteil ist der Fall.
Kampf scheint zwar eine logische Schlussfolgerung, doch erreicht genau das, was wir nicht wollen. Warum? Weil wir den Fokus auf das gerichtet haben, was wir weghaben wollen und Energie folgt bekanntlich der Aufmerksamkeit. Das, wohin die Energie fließt, wird mehr / größer! Die komplette Annahme dessen was ist, erweist sich als so viel hilfreicher und Akzeptanz ist gewissermaßen das Zauberwort. Zum einen bringt es ja nichts, gegen etwas zu kämpfen, was bereits ist. Zum anderen eröffnet die Annahme und allumfassende Akzeptanz Möglichkeiten. Möglichkeiten, die im Modus des eigenen Widerstandes nicht sichtbar sind und sich auch gar nicht zeigen können. In der vollkommenen Annahme wird der Fokus wieder frei und kann sich auf das richten, was wirklich benötigt wird: Lösungen, Heilimpulse, Therapiemöglichkeiten, anstehende Veränderungen, hilfreiche Bücher, Menschen, die helfen könnten, etc.

Informiere dich!

Achtsame und zielgerichtete Informationen dienen als Weg aus der Ohnmacht.
Nutze die Tage nach der Diagnosestellung dafür, dich auf achtsame Art und Weise zu informieren! Ich schreibe bewusst *achtsam*, da die im Internet vorhandene Fülle an angstmachenden Informationen zum Thema Krebsdiagnose absolut überwältigend sein kann. Lausche auf dein inneres Fühlen! Bringe Gefühl und Verstand im Herzen in Übereinstimmung, denn dort findet Lösung statt.
Welche Information macht dir Angst und welche fühlt sich gut an? Vertraue dir und deiner ureigenen Wahrnehmung! Und nein, es gibt nicht nur das übliche, schulmedizinische Prozedere: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, Hormontherapie. Es gibt durchaus Alternativen!
Dies wirst du sehr schnell erkennen und all diese Alternativen können sich ebenfalls überwältigend anfühlen. Welche der angeratenen Therapien sind hilfreich? Welches versprochene Wundermittel wirkt tatsächlich?
Willkommen im Dschungel der alternativen Krebstherapien!
Auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche, mitunter auch widersprüchliche Empfehlungen und Therapien. Es wird ebenfalls viel mit Angst gearbeitet und es braucht die eigene Wachheit, um gut hinzuspüren, was da angeboten wird und ob jemand einfach ‚nur‘ viel Geld mit dir verdienen möchte. Krankheit ist leider ein vielfältig nutzbares Geschäftsmodell und dessen darf und sollte man sich als Krebsbetroffene*r einfach bewusst sein. Hol immer wieder tief Luft, atme durch und spür hin! Was fühlt sich gut an, was nicht?

Triff deine eigenen Entscheidungen!

Ermächtige dich darin, dass du durchaus in der Lage bist, selbstbestimmte Entscheidungen bezüglich des Umgangs mit deiner Krebsdiagnose zu treffen. Es ist wichtig zu fühlen, dass nicht über einen entschieden wird, sondern dass man dies selbst tut.
Möglicherweise braucht es eine ‚Entthronung‘ des Arztes, um auf Augenhöhe zu kommen, sowie den Mut, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu äußern.
Trau dich, denn es geht um dein Leben, es geht um dich!
Dein Arzt kennt dich nicht so gut, wie du selbst und nur die wenigsten Ärzt*innen nehmen sich Zeit für ein tieferes Fragen und offene Gespräche.
Spüre in dich hinein, ob der behandelnde Arzt / die Ärztin, mit dem / mit der du zu tun hast, der / die Richtige für dich ist und erlaube dir gegebenenfalls woanders hinzugehen.
Vertraue deinem Gefühl und du wirst einen Arzt / eine Ärztin finden, zu dem / zu der du ‘ja‚ sagen kannst.
Auch ist es wichtig zu wissen, dass es sich erst einmal ‘nur‚ um eine Diagnose und keine Prognose handelt.
Kein Arzt / keine Ärztin sollte in meinem Empfinden Prognosen abgeben.
Denn kein Arzt / keine Ärztin kann wissen, wie lange jemand tatsächlich leben wird.
Wir Menschen sind keine Statistik, unsere Körper stets in Veränderung und ein Krebs, der gekommen ist, kann auch wieder *gehen*.
Es gibt zahlreiche Heilungsgeschichten, die dies bestätigen!
Eine Krebsdiagnose muss definitiv kein Todesurteil sein!
Suche dir einen Arzt deines Vertrauens und hole dir gegebenenfalls auch eine Zweitmeinung.

Für eine vollkommen kostenfreie Zweitmeinung möchte ich dir unbedingt die GfBK in Heidelberg (Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr) ans Herz legen.
Dort kannst du jederzeit anrufen und mit einem Arzt / einer Ärztin des beratenden Teams einen Termin vereinbaren! Auf der Webseite der GfBK gibt es zudem wertvolle Informationen zum Download, sowie zahlreiche Patientenberichte von Menschen, die wieder vollkommen gesund geworden sind:
https://www.biokrebs.de/gfbk

Mein eigener Patientenbericht:

https://www.biokrebs.de/patientenberichte/momentum-3-2020-bettina-flossmann-dem-leben-vertrauen

Lass dich unterstützen!

Finde Menschen, mit denen du über deine Ängste sprechen kannst. In dieser Ausnahmesituation musst du nicht immer stark sein und alles im Alleingang auf die Reihe bekommen. Es ist wichtig, die Gefühle da sein zu lassen und auch zu fühlen. Sie unter den Teppich zu kehren ist zwar eine beliebte Strategie, doch jetzt nicht mehr angesagt. Ungefühlte und verdrängte Gefühle verursachen einen Energiestau im Körper und spielen bei der Entstehung von Krebs eine maßgebliche Rolle!
Es ist okay zusammenzubrechen und es ist auch vollkommen okay, nicht weiter zu wissen. Trau dich, dich mit deinen Gefühlen zu zeigen!
Sollten deine Freunde und auch Angehörige selbst zu große Angst haben, finde einen professionellen Begleiter, einen Therapeuten, Coach, etc. Einfach jemanden, mit dem du offen über deine Ängste sprechen kannst. Alles aussprechen zu können und nichts mehr zu verstecken ist ein wichtiger, erster Schritt für die Heilung!

Hab Vertrauen!

Auch wenn dich eine Krebsdiagnose zunächst in Angst und Schrecken versetzen kann, wisse, dass so viel mehr möglich ist. Gib dir die Zeit, um deine nächsten Schritte zu gehen! Krebs ist kein Todesurteil, sondern kann ein Weckruf des Leben sein!

 

 

 

 

 

 

 

Was du glaubst, bestimmt deine Realität – wie deine Überzeugungen dein Leben erschaffen

Bettina Flossmann

Warum deine Überzeugungen dein Leben stärker prägen, als du vielleicht ahnst.

Jeder von uns lebt in einer Welt, die tatsächlich nicht nur aus Fakten besteht, sondern vor allem aus Bedeutungen. Bedeutungen, die wir den Dingen geben. Wir erleben das Leben nicht so, wie es ist – wir erleben es so, wie wir es glauben, dass es ist. Das mag zunächst ungewöhnlich klingen. Doch wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir: Unsere Überzeugungen wirken wie ein unsichtbarer Filter. Sie bestimmen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, welche Möglichkeiten wir erkennen, wie wir Situationen bewerten und welche Entscheidungen wir treffen.

Mit anderen Worten: Das, was du glaubst, erschafft die Realität, die du jeden Tag erlebst.

Deshalb beginnt jede tiefgreifende Veränderung nicht im Außen, sondern in dir. Mit einer einzigen Frage:

Was möchte ich heute glauben?

Die Geschichten, die wir über uns selbst erzählen

Kein Mensch kommt mit der Überzeugung auf die Welt, nicht gut genug zu sein. Niemand wird geboren mit dem Glauben, dass das Leben schwer ist, dass der Körper gegen ihn arbeitet oder dass er seinen Umständen hilflos ausgeliefert ist.
Diese Überzeugungen entstehen im Laufe unseres Lebens – durch Erfahrungen, durch unsere Erziehung, durch Aussagen anderer Menschen, durch Enttäuschungen, durch Diagnosen und durch all das, was wir im Laufe unseres Lebens erlebt haben. Irgendwann hören wir auf, sie zu hinterfragen. Wir halten sie für die Wahrheit.

Doch sind sie das wirklich? Oder sind sie lediglich Geschichten, die wir uns so oft erzählt haben, bis sie sich wie Wahrheit angefühlt haben?

Überzeugungen erschaffen Erfahrungen

Vielleicht kennst du das: Du möchtest dir ein bestimmtes Auto kaufen und plötzlich scheint genau dieses Modell überall unterwegs zu sein. Nicht, weil es vorher nicht da war, sondern weil dein Gehirn entschieden hat, dass es jetzt wichtig ist.

Genauso funktionieren unsere Überzeugungen. Unser Gehirn sucht ununterbrochen nach Beweisen für das, was wir bereits glauben.

Wenn du glaubst, dass das Leben schwer ist, wirst du vor allem die Situationen wahrnehmen, die genau das bestätigen. Wenn du glaubst, dass Menschen egoistisch sind, wirst du genau diesen Menschen besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Und wenn du glaubst, dass dein Körper gegen dich arbeitet, wirst du jede Beschwerde als weiteren Beweis dafür sehen.

Gleichzeitig blendest du unbewusst all jene Erfahrungen aus, die eine ganz andere Geschichte erzählen könnten. Nicht, weil sie nicht existieren, sondern weil dein innerer Filter sie gar nicht erst wahrnimmt.

Wer bist du wirklich?

Vielleicht ist das die wichtigste Frage überhaupt.

Bist du deine Vergangenheit? Bist du deine Gedanken? Bist du deine Gefühle? Bist du deine Diagnose?

Oder bist du etwas viel Größeres?

Ich bin davon überzeugt, dass wir in unserem tiefsten Wesen Bewusstsein sind. Nicht unsere Gedanken. Nicht unsere Geschichte. Nicht unser Körper. Sondern Bewusstsein. Und genau deshalb besitzen wir eine wunderbare Fähigkeit: Wir können unsere Gedanken beobachten, anstatt ihnen blind zu folgen.

In dem Moment, in dem du einen Gedanken wahrnimmst, geschieht etwas Entscheidendes. Du erkennst: Ich habe diesen Gedanken – aber ich bin nicht dieser Gedanke.

Allein diese Erkenntnis kann unglaublich befreiend sein.

Gerade in Krisen zeigt sich, woran wir glauben

Eine schwere Diagnose, eine Trennung oder eine andere Lebenskrise bringt oft unsere tiefsten Überzeugungen an die Oberfläche.

Plötzlich tauchen Gedanken auf wie: Warum passiert mir das? Mein Körper hat mich im Stich gelassen. Jetzt ist alles vorbei. Ich habe keine Kontrolle mehr.

Doch genau dann dürfen wir innehalten. Nicht, um die Situation schönzureden oder schwierige Gefühle wegzuschieben. Sondern um uns zu fragen: Welche Geschichte erzähle ich mir gerade über mich selbst?

Denn häufig leiden wir nicht nur unter den äußeren Umständen. Wir leiden vor allem unter der Bedeutung, die wir ihnen geben.

Die Kraft der bewussten Entscheidung

Viele Menschen warten darauf, dass sich ihr Leben verändert. Dass die Angst verschwindet. Dass sie sich endlich bereit fühlen. Dass irgendwann der richtige Zeitpunkt kommt.

Doch wirkliche Veränderung beginnt nicht im Außen.

Sie beginnt stets mit einer Entscheidung.

Mit der Entscheidung, nicht länger alles zu glauben, was der Verstand erzählt. Mit der Entscheidung, neue Möglichkeiten zu empfangen. Mit der Entscheidung, sich nicht länger ausschließlich über die Vergangenheit zu definieren.

Jeder neue Gedanke ist wie ein Samen. Je öfter du ihn denkst, desto stärker wird er. Irgendwann wächst daraus eine neue Überzeugung. Aus einer neuen Überzeugung entsteht eine neue Identität. Und aus einer neuen Identität heraus triffst du ganz selbstverständlich andere Entscheidungen.

Deine Identität bestimmt dein Leben

Wir verändern unser Leben nicht dauerhaft dadurch, dass wir einfach nur anders handeln. Wir verändern unser Leben, indem wir verändern, wer wir glauben zu sein.

Solange ein Mensch tief in sich überzeugt ist: Ich bin Opfer meiner Umstände, wird er immer wieder Entscheidungen treffen, die genau dieses Selbstbild bestätigen.

Beginnt derselbe Mensch jedoch zu erkennen: Ich bin ein bewusster Schöpfer meines Erlebens, verändert sich etwas Grundlegendes. Nicht, weil plötzlich alle Probleme verschwinden. Sondern weil er ihnen aus einem völlig neuen Bewusstsein begegnet.

Und genau darin liegt der wahre Wendepunkt.

Was wäre, wenn dein Körper nicht gegen dich arbeitet?

Gerade nach einer Erkrankung höre ich häufig Sätze wie: Mein Körper hat versagt. Oder: Er macht einfach nicht mehr mit.

Doch was wäre, wenn dein Körper jeden Tag sein Bestes gibt?

Was wäre, wenn selbst Symptome nicht dein Feind wären, sondern Signale? Was wäre, wenn dein Körper nicht gegen dich kämpft, sondern ununterbrochen versucht, dich am Leben zu erhalten?

Allein diese neue Sichtweise kann den Blick auf Gesundheit grundlegend verändern. Denn aus Kampf entsteht keine Heilung. Aus Verständnis hingegen kann etwas Neues wachsen.

Neue Überzeugungen brauchen Erfahrung

Es reicht nicht aus, sich morgens vor den Spiegel zu stellen und sich positive Sätze vorzusagen. Neue Überzeugungen entstehen nicht durch positives Denken allein. Sie entstehen durch Bewusstheit. Durch ehrliches Hinschauen. Durch neue Erfahrungen. Und durch die Bereitschaft, immer wieder neu zu wählen.

Jeden einzelnen Tag.

Welche Welt möchtest du erschaffen?

Vielleicht ist heute der richtige Moment, dir selbst einige Fragen zu stellen:

• Welche Überzeugungen bestimmen mein Leben?
• Welche davon habe ich niemals bewusst gewählt?
• Welche Geschichten über mich selbst erzähle ich seit Jahren?
• Welche davon dienen mir heute nicht mehr?
• Woran möchte ich stattdessen glauben?

Vielleicht entscheidest du dich heute für ein paar neue Überzeugungen?

Ich glaube, dass Heilung möglich ist.
Ich glaube, dass in mir mehr Kraft lebt, als ich bisher genutzt habe.
Ich glaube, dass mein Körper jeden Tag sein Bestes gibt.
Ich glaube, dass das Leben mich trägt.
Ich glaube, dass ich nicht meine Vergangenheit bin.
Ich glaube, dass ich Bewusstsein bin.
Ich glaube, dass ich Schöpfer meines Erlebens bin.

Eine Einladung zum Schluss

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen. Menschen, die sich nicht länger über ihre Ängste, ihre Geschichte oder eine Diagnose definieren möchten, sondern sich erinnern wollen, wer sie in ihrem tiefsten Wesen wirklich sind.

Denn genau dort beginnt für mich HeilSein.

Nicht mit dem Kampf gegen etwas, sondern mit der Rückverbindung zu dem, was wir immer waren.

Vielleicht verändert ein neuer Glaube nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben. Doch er verändert den Menschen, der dieses Leben lebt. Und manchmal genügt genau das, damit sich nach und nach alles verändert.

Deshalb möchte ich dir zum Abschluss nur eine einzige Frage mitgeben:

Wenn du heute einen einzigen alten Glaubenssatz loslassen und durch einen neuen ersetzen könntest – welcher wäre das?

Ich bin

machtvoll.

Ich bin

unbegrenzt.

Ich bin

göttlich.