Lass das mit der Schuld, denn du hast keine!

BETTINA Flossmann

Eigenverantwortung hat mit Schuld nichts zu tun!

Immer wieder erzählen mir Menschen von ihren Erfahrungen mit Ärzten, die ihnen sagen: »Sie haben mit ihrer Krankheit nichts zu tun! Machen Sie einfach weiter wie bisher, essen Sie Ihr Schnitzel, trinken Sie Ihr Coca Cola und alles wird wieder gut!« (In manchen Kliniken gibt es *laut Erzählungen* in den Chemotherapieräumlichkeiten tatsächlich das Angebot von Currywurst und süßen Softdrinks)

Natürlich erleichtert es einen zunächst, wenn eine so genannte Autorität sagt, dass man keine Schuld an der eigenen Erkrankung hat. UND NATÜRLICH HAT MAN DEFINITIV AUCH KEINERLEI SCHULD!

ABER man hat IMMER etwas mit der eigenen Erkrankung zu tun!

Diagnosen kommen nicht einfach so vom Himmel gefallen und sind kein Schicksal, dem man machtlos ausgeliefert ist. Ja, es fühlt sich sehr herausfordernd an, die Verantwortung für das eigene Leben und vor allem auch die eigene Gesundheit zu übernehmen. Ich weiß das!

Im Jahr 2015 war ich rundum am Ende – war Harz IV Empfängerin und alleinerziehend mit einer Krebsdiagnose! Bereits viele Jahrzehnte vor meiner Diagnose hatte ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und vor allem damit beschäftigt, was REALITÄT ist und wie ich als Bettina diese *erschaffe*?
Nun ja, ändern wollte ich sie natürlich auch! Nur konnte ich das nicht, da ich mich tief drinnen permanent verurteilte und mich SCHULDIG fühlte, so vielen Herausforderungen in meinem Leben gegenüberzustehen. Ich glaubte über mich, dass ich es eben einfach nicht hinkriege und genau das ließ mich dann gleich noch SCHULDIGER fühlen!

Kurzum – ich befand mich viele Jahre lang in einer
SPIRALE VON SCHULD, SCHAM UND OHNMACHT

Und weil mir dieses Fühlen irgendwann dann so vertraut geworden war, war ich überzeugt davon, dass ich eben nicht gut genug bin, dass ich es nicht wert bin, eine Verliererin bin, eben ein besonders schweres Lebenspäckchen zu tragen habe, etc. Kommt DIR das vielleicht bekannt vor?

Ich weiß, dass viele Menschen und vor allem auch Krebsbetroffene genau dort feststecken! Und dass Aussagen wie: Du bist Schöpfer und kreierst deine Realität wahrlich ein *inneres Kotzen* auslösen können. Ich kenne das! Ich weiß heute aber auch, dass es in dieser *Schuld*Ohnmachtsspirale* KEINE Lösung und also auch keine Heilung gibt! In dieser Spirale gefangen, hast DU nämlich 0,0 Chance etwas zu verändern. Du bist und bleibst ausgeliefert! Der so genannten Krankheit und auch den Ärzten gegenüber. Du machst dich zum Opfer und in dem Bewusstsein, machtlos und ohnmächtig zu sein, geschieht KEINE Heilung!

Was, wenn wir in diesem Leben dazu aufgerufen sind, uns wieder zu erinnern?

✨Zu erinnern, an die uns innewohnende Kraft!
✨Zu erinnern, dass wir unbegrenzte, geistig spirituelle Wesen sind, die gerade eine menschliche Erfahrung machen!
✨Zu erinnern, dass wir einen Körper haben, aber nicht dieser Körper sind!
✨ Und vor allem auch zu erinnern, dass Leben wunderschön sein kann und dass es an uns liegt, es als solches auch zu erfahren – MIT und auch inmitten von Herausforderungen!

Ich möchte Dich also ermutigen:

🍃Lass das mit der SCHULD!🍃
Denn DU hast KEINE!

ABER: Übernimm Verantwortung, da du nur dann etwas tun und auch verändern kannst!

Hat Ernährung einen Einfluss auf den Körper?
Aber ja doch!
Hat dein Denken einen Einfluss auf dein Leben?
Zu 100%!

Wenn du dich also gerade in einer herausfordernden Situation befindest – NIMM SIE AN! UND DANN: Entlasse dich aus *ich bin schuld daran* UND wähle bewusst, wie du mit dieser Situation umgehen möchtest!

»ES IST, WAS ES IST UND ES WIRD, WAS DU DARAUS MACHST!«
Christian Bischoff

Ich bin

machtvoll.

Ich bin

unbegrenzt.

Ich bin

göttlich.

Was du glaubst, bestimmt deine Realität – wie deine Überzeugungen dein Leben erschaffen

Bettina Flossmann

Warum deine Überzeugungen dein Leben stärker prägen, als du vielleicht ahnst.

Jeder von uns lebt in einer Welt, die tatsächlich nicht nur aus Fakten besteht, sondern vor allem aus Bedeutungen. Bedeutungen, die wir den Dingen geben. Wir erleben das Leben nicht so, wie es ist – wir erleben es so, wie wir es glauben, dass es ist. Das mag zunächst ungewöhnlich klingen. Doch wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir: Unsere Überzeugungen wirken wie ein unsichtbarer Filter. Sie bestimmen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, welche Möglichkeiten wir erkennen, wie wir Situationen bewerten und welche Entscheidungen wir treffen.

Mit anderen Worten: Das, was du glaubst, erschafft die Realität, die du jeden Tag erlebst.

Deshalb beginnt jede tiefgreifende Veränderung nicht im Außen, sondern in dir. Mit einer einzigen Frage:

Was möchte ich heute glauben?

Die Geschichten, die wir über uns selbst erzählen

Kein Mensch kommt mit der Überzeugung auf die Welt, nicht gut genug zu sein. Niemand wird geboren mit dem Glauben, dass das Leben schwer ist, dass der Körper gegen ihn arbeitet oder dass er seinen Umständen hilflos ausgeliefert ist.
Diese Überzeugungen entstehen im Laufe unseres Lebens – durch Erfahrungen, durch unsere Erziehung, durch Aussagen anderer Menschen, durch Enttäuschungen, durch Diagnosen und durch all das, was wir im Laufe unseres Lebens erlebt haben. Irgendwann hören wir auf, sie zu hinterfragen. Wir halten sie für die Wahrheit.

Doch sind sie das wirklich? Oder sind sie lediglich Geschichten, die wir uns so oft erzählt haben, bis sie sich wie Wahrheit angefühlt haben?

Überzeugungen erschaffen Erfahrungen

Vielleicht kennst du das: Du möchtest dir ein bestimmtes Auto kaufen und plötzlich scheint genau dieses Modell überall unterwegs zu sein. Nicht, weil es vorher nicht da war, sondern weil dein Gehirn entschieden hat, dass es jetzt wichtig ist.

Genauso funktionieren unsere Überzeugungen. Unser Gehirn sucht ununterbrochen nach Beweisen für das, was wir bereits glauben.

Wenn du glaubst, dass das Leben schwer ist, wirst du vor allem die Situationen wahrnehmen, die genau das bestätigen. Wenn du glaubst, dass Menschen egoistisch sind, wirst du genau diesen Menschen besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Und wenn du glaubst, dass dein Körper gegen dich arbeitet, wirst du jede Beschwerde als weiteren Beweis dafür sehen.

Gleichzeitig blendest du unbewusst all jene Erfahrungen aus, die eine ganz andere Geschichte erzählen könnten. Nicht, weil sie nicht existieren, sondern weil dein innerer Filter sie gar nicht erst wahrnimmt.

Wer bist du wirklich?

Vielleicht ist das die wichtigste Frage überhaupt.

Bist du deine Vergangenheit? Bist du deine Gedanken? Bist du deine Gefühle? Bist du deine Diagnose?

Oder bist du etwas viel Größeres?

Ich bin davon überzeugt, dass wir in unserem tiefsten Wesen Bewusstsein sind. Nicht unsere Gedanken. Nicht unsere Geschichte. Nicht unser Körper. Sondern Bewusstsein. Und genau deshalb besitzen wir eine wunderbare Fähigkeit: Wir können unsere Gedanken beobachten, anstatt ihnen blind zu folgen.

In dem Moment, in dem du einen Gedanken wahrnimmst, geschieht etwas Entscheidendes. Du erkennst: Ich habe diesen Gedanken – aber ich bin nicht dieser Gedanke.

Allein diese Erkenntnis kann unglaublich befreiend sein.

Gerade in Krisen zeigt sich, woran wir glauben

Eine schwere Diagnose, eine Trennung oder eine andere Lebenskrise bringt oft unsere tiefsten Überzeugungen an die Oberfläche.

Plötzlich tauchen Gedanken auf wie: Warum passiert mir das? Mein Körper hat mich im Stich gelassen. Jetzt ist alles vorbei. Ich habe keine Kontrolle mehr.

Doch genau dann dürfen wir innehalten. Nicht, um die Situation schönzureden oder schwierige Gefühle wegzuschieben. Sondern um uns zu fragen: Welche Geschichte erzähle ich mir gerade über mich selbst?

Denn häufig leiden wir nicht nur unter den äußeren Umständen. Wir leiden vor allem unter der Bedeutung, die wir ihnen geben.

Die Kraft der bewussten Entscheidung

Viele Menschen warten darauf, dass sich ihr Leben verändert. Dass die Angst verschwindet. Dass sie sich endlich bereit fühlen. Dass irgendwann der richtige Zeitpunkt kommt.

Doch wirkliche Veränderung beginnt nicht im Außen.

Sie beginnt stets mit einer Entscheidung.

Mit der Entscheidung, nicht länger alles zu glauben, was der Verstand erzählt. Mit der Entscheidung, neue Möglichkeiten zu empfangen. Mit der Entscheidung, sich nicht länger ausschließlich über die Vergangenheit zu definieren.

Jeder neue Gedanke ist wie ein Samen. Je öfter du ihn denkst, desto stärker wird er. Irgendwann wächst daraus eine neue Überzeugung. Aus einer neuen Überzeugung entsteht eine neue Identität. Und aus einer neuen Identität heraus triffst du ganz selbstverständlich andere Entscheidungen.

Deine Identität bestimmt dein Leben

Wir verändern unser Leben nicht dauerhaft dadurch, dass wir einfach nur anders handeln. Wir verändern unser Leben, indem wir verändern, wer wir glauben zu sein.

Solange ein Mensch tief in sich überzeugt ist: Ich bin Opfer meiner Umstände, wird er immer wieder Entscheidungen treffen, die genau dieses Selbstbild bestätigen.

Beginnt derselbe Mensch jedoch zu erkennen: Ich bin ein bewusster Schöpfer meines Erlebens, verändert sich etwas Grundlegendes. Nicht, weil plötzlich alle Probleme verschwinden. Sondern weil er ihnen aus einem völlig neuen Bewusstsein begegnet.

Und genau darin liegt der wahre Wendepunkt.

Was wäre, wenn dein Körper nicht gegen dich arbeitet?

Gerade nach einer Erkrankung höre ich häufig Sätze wie: Mein Körper hat versagt. Oder: Er macht einfach nicht mehr mit.

Doch was wäre, wenn dein Körper jeden Tag sein Bestes gibt?

Was wäre, wenn selbst Symptome nicht dein Feind wären, sondern Signale? Was wäre, wenn dein Körper nicht gegen dich kämpft, sondern ununterbrochen versucht, dich am Leben zu erhalten?

Allein diese neue Sichtweise kann den Blick auf Gesundheit grundlegend verändern. Denn aus Kampf entsteht keine Heilung. Aus Verständnis hingegen kann etwas Neues wachsen.

Neue Überzeugungen brauchen Erfahrung

Es reicht nicht aus, sich morgens vor den Spiegel zu stellen und sich positive Sätze vorzusagen. Neue Überzeugungen entstehen nicht durch positives Denken allein. Sie entstehen durch Bewusstheit. Durch ehrliches Hinschauen. Durch neue Erfahrungen. Und durch die Bereitschaft, immer wieder neu zu wählen.

Jeden einzelnen Tag.

Welche Welt möchtest du erschaffen?

Vielleicht ist heute der richtige Moment, dir selbst einige Fragen zu stellen:

• Welche Überzeugungen bestimmen mein Leben?
• Welche davon habe ich niemals bewusst gewählt?
• Welche Geschichten über mich selbst erzähle ich seit Jahren?
• Welche davon dienen mir heute nicht mehr?
• Woran möchte ich stattdessen glauben?

Vielleicht entscheidest du dich heute für ein paar neue Überzeugungen?

Ich glaube, dass Heilung möglich ist.
Ich glaube, dass in mir mehr Kraft lebt, als ich bisher genutzt habe.
Ich glaube, dass mein Körper jeden Tag sein Bestes gibt.
Ich glaube, dass das Leben mich trägt.
Ich glaube, dass ich nicht meine Vergangenheit bin.
Ich glaube, dass ich Bewusstsein bin.
Ich glaube, dass ich Schöpfer meines Erlebens bin.

Eine Einladung zum Schluss

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen. Menschen, die sich nicht länger über ihre Ängste, ihre Geschichte oder eine Diagnose definieren möchten, sondern sich erinnern wollen, wer sie in ihrem tiefsten Wesen wirklich sind.

Denn genau dort beginnt für mich HeilSein.

Nicht mit dem Kampf gegen etwas, sondern mit der Rückverbindung zu dem, was wir immer waren.

Vielleicht verändert ein neuer Glaube nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben. Doch er verändert den Menschen, der dieses Leben lebt. Und manchmal genügt genau das, damit sich nach und nach alles verändert.

Deshalb möchte ich dir zum Abschluss nur eine einzige Frage mitgeben:

Wenn du heute einen einzigen alten Glaubenssatz loslassen und durch einen neuen ersetzen könntest – welcher wäre das?

Ich bin

machtvoll.

Ich bin

unbegrenzt.

Ich bin

göttlich.